Die Könige Ayutthayas waren dementsprechend nicht mehr die ansprechbaren und für das Volk greifbaren Herrscher

Wat Yai Chai Mongkol in Ayutthaya

wie in den Zeiten Sukhothais. Der Herrscher wurde als Person zum Mittelpunkt eines religiösen und politischen Kults, auf den alle Schichten der Bevölkerung und ihre gesellschaftlichen Aktivitäten ausgerichtet waren.

Hinduistische Rituale fanden Aufnahme im höfischen Zeremoniell und in der höfischen Sprache und grenzten den nun abgeschlossen hinter den Mauern seines Palastes lebenden Herrscher mit einem tief verankerten Regelwerk an Tabus und einer Aura des Übernatürlichen von seinen Untertanen ab.