Das Leben der bronzezeitlichen Ackerbauer und Viehzüchter

Der bronzezeitliche Mensch lebte in auf Stelzen gestellten Häusern aus Holz und bearbeitete das Land, das er dem Wald durch Rodung abgewonnen hatte. Die Anbauflächen für Reis wurden schon damals aufwendig mit einem sorgfältig ausgewogenen System künstlich bewässert und mit Hilfe gezähmter Büffel gepflügt. Zusätzlich zum Ackerbau und der Haltung von Kleinvieh waren die Jagd und Fischerei seine weiteren Nahrungsquellen.

Schleuder, Pfeil und Speer waren ihm bekannt, ebenso der Angelhaken und die Axt. Seine Kleidung bestand aus gewobenen und gefärbten Naturfasern.

Fischerdorf am Mekong

Wahrscheinlich benutzte er auch kleine Handwalzen zum Bedrucken der Stoffe mit einfachen Mustern. Als Schmuck dienten ihm Ketten aus Glas und Halbedelsteinen, er fertigte reich verzierte Spangen und Armreife aus Bronze an und trug Amulette aus Keramik.

Er glaubte fest an ein Leben nach dem Tod und bestattete seine Toten in der Erde mit verschiedensten Grabbeigaben, Gegenständen aus dem Besitz des Verstorbenen, die vermutlich seinen Rang und seine Bedeutung zum Ausdruck bringen sollten sowie Gefässen mit Nahrung.