KhmerChenlaIm sechsten Jahrhundert entstand im Norden von Kambodscha unter der Chenla Dynastie ein neues Reich, das Funan langsam ablöste. Durch Bündnisse und gezielte Eheschliessungen mit anderen kleineren Fürstentümern vergrösserten sie rasch ihren Einflussbereich und beherrschten bis zum siebten Jahrhundert weite Gebiete Kambodschas. Das ebenfalls hinduistisch geprägte Königreich von Kampong Thom und Angkor Borei entwickelte eine hochstehende Architektur und - im südlichen Reich - ein hervorragendes Bewässerungssystem und schuf damit eine der Voraussetzungen für den späteren Erfolg der Khmer. |
Zwei ReicheIm Verlauf des siebten Jahrhunderts kam es durch interne Streitigkeiten in der
Chenla Dynastie dann zu einer Spaltung, aus der zwei Reiche, ein "Chenla des Landes" am Ton Le Sap und ein "Chenla des Wassers" am Unterlauf des Mekongs hervorgingen. So gelangte das geschwächte Chenla schliesslich auch mit dem Aufkommen neuer Handelsrouten über Indonesien im Zuge der Expansion des Reiches von Srivijaya unter den Einfluss des Reiches von Sailendra auf Java. |