Architektur und Bewässerungstechnik

Der Wohlstand und das Ansehen von Angkor beruhten nicht zuletzt auf den

Prang Meru Boromathat

aussergewöhnlichen Leistungen der Khmer im Städtebau, in ihrer Architektur, Kunst und Bewässerungstechnik. Neue Bauformen wie der Prang wurden entwickelt, ein konischer Turmbau, der den hinduistischen Berg Meru symbolisiert, unübersehbares Wahrzeichen aller Khmer Hinterlassenschaften in Thailand und Kambodscha, stets mit Reliefs geschmückt, die Szenen aus der hinduistischen Mythologie zum Inhalt haben.

Ausgehend vom Thon Le Sap wurde ein gut unterhaltenes Strassennetz angelegt. Weiträumige Kanalsysteme, künstliche Seen, Bewässerungsanlagen und Entwässerungsgräben entstanden. Sie bildeten die Grundlage für eine hochentwickelte Landwirtschaft und machten die Khmer zu einer der mächtigsten Zivilisationen der damaligen Zeit.