RattanakosinVon Ayutthaya nach ThonburiAm 7. April 1767 fiel das durch innere Konflikte geschwächte Ayutthaya nach einer 15 Monate langen Belagerungszeit in die Hände der Burmesen und wurde anschliessend von ihnen bis auf die Grundmauern niedergebrannt. König Hsingbyoushin war sicher, mit der endgültigen Zerstörung der Stadt nun auch das Königreich von Siam vernichtet zu haben. Doch schon wenige Monate später wurden seine Besatzungstruppen von den Überresten der thailändischen Armee angegriffen und vertrieben. Unter der Führung Taksins, eines ehemaligen Generals des letzten Königs von Ayutthaya, sammelten sich die Thais erneut und bauten in den darauffolgenden Jahren erstaunlich schnell das alte Königreich von Siam in seiner ehemaligen Grösse wieder auf. |
Thonburi, etwas weiter flussabwärts gelegen, wurde die neue, sowohl für
den Handel als auch strategisch wesentlich günstiger gelegene Hauptstadt und gab diesem kurzen Zeitabschnitt seinen Namen. Die Zeit des Wiederaufbaus und der Zurückeroberungen endete im Jahr 1782 mit dem Tode Taksins und der Verlegung der Hauptstadt ans gegenüberliegende Ufer des Menam Chao Phraya, einem Ort, der von sprachunkundigen Ausländern stets nur als Bangkok bezeichnet wurde. |