SukhothaiDiplomat und StaatsmannIm Jahr 1287 schloss Ramkamhaeng ein legendäres Abkommen mit Mengrai, dem Herrscher des Königreichs von Lan Na und Ngam Muang, dem Herrscher des Königreichs von Phayao. In Chiang Mai erinnert eine Statuengruppe an diesen historischen Moment, an dem auch der genaue Ort für die Gründung der Stadt festgelegt worden sein soll. Ramkamhaeng und seine Nachfolger hielten sich immer an dieses Bündnis und versuchten niemals im weiteren Verlauf der Geschichte, diese Reiche, die ihnen im Norden den Rücken freihielten zu erobern. Auf ähnliche Weise war es dem Staatsmann Ramkamhaeng schon zuvor - zusammen mit den Anreizen, die ein geeintes und wohlhabendes Reich unter einem gerechten Herrscher bieten konnte - möglich gewesen, dem Königreich von Sukhothai auf einem unblutigen, diplomatischen Weg Gebiete einzuverleiben. |
Ein weiteres Abkommen gab es im Westen mit König Makato von Pegu.
Ausserdem knüpfte er diplomatische Beziehungen mit China, empfing mehrmals chinesische Abordnungen an seinem Hof und entsandte im Jahr 1294 und 1300 selbst Delegationen nach China. Es gibt zwar verschiedene Überlieferungen, wonach Ramkamhaeng selbst an einer dieser Delegationen teilgenommen hat, dies ist jedoch nicht ausreichend gesichert belegt. |