SukhothaiRamkamhaengs SteintafelAus dem Jahr 1292 stammt eine berühmt gewordene Steintafel, in die Ramkamhaeng eine Art Regierungserklärung und eine Beschreibung der Bedingungen im Königreich von Sukhothai eingravieren liess. Sie gilt heute als eine der wichtigsten Quellen über diese Zeit und zählt ebenso zu den herausragendsten Meisterwerken früher thailändischer Literatur. "In den Tagen von Ramkamhaeng blüht und gedeiht dieses Land von Sukhothai. Es gibt Fische im Wasser und Reis auf den Feldern". Die Freiheit des Handels und das Fehlen von Gewerbesteuern und Wegezöllen werden aufgeführt. "Der Herrscher des Reiches erhebt keinen Zoll von seinen Bewohnern, weil sie die Strassen benutzen, auf denen sie ihr Vieh zum Markt treiben." ... "Wer mit Elefanten handeln will, darf dies tun, wer mit Pferden handeln will, darf dies tun, wer mit Gold und Silber handeln will, darf dies tun." |
FreiheitIn einem anderen Absatz werden die Freiheit, die Rechte am Besitz und das
Gerechtigkeitsverständnis Ramkamhaengs ausführlich geschildert. "Dort vor seinem Tor hat er eine Glocke aufhängen lassen. Wenn ein Bewohner seines Landes Grund zur Klage hat, dass ihm der Leib schmerzt und sein Herz weint, so geht er dorthin und schlägt die Glocke, die der König aufhängen liess. König Ramkamhaeng hört den Schlag der Glocke, er kommt und befragt den Mann. Er prüft sein Anliegen und trifft eine gerechte Entscheidung zum Wohl seines geliebten Volkes. Und daher preist ihn auch das Volk von Sukhothai." |