Bhumipol ist ein ausgesprochen begabter Jazzsaxophonist und hat sein

Plakat mit König Bhumipol

meisterhaftes Können darin vielfach bei öffentlichen Auftritten, Jam Sessions mit weltbekannten Grössen, darunter Les Brown, Patti Page, Benny Goodman, Lionel Hampton und durch Eigenkompositionen verschiedener Stücke, "Blue Night", "Hungry Man's Blues", "Falling Rain" und das "Manohra Ballet", einer Art Thaioper, in der sich Elemente der thailändischen Musik und des Blues mit Elementen des Jazz im Stile von Monk oder Coltrane verbinden und das auch im Ausland zu Aufführung kam, unter Beweis gestellt.

Ebenso beachtliche Erfolge erzielte der König auf sportlichen Gebieten.

Im Jahr 1967 gewann er bei den Südostasiatischen Meisterschaften die Goldmedaille im Segeln.

Daneben konnte er sich überdies auch als Maler und Fotograf einen Namen machen.

Seine Leistungen und Erfolge im Sport und in den künstlerischen Gebieten finden jedoch gleichzeitig eine Entsprechung in den zahlreichen Verdiensten, die er sich als Staatsoberhaupt in der Politik, der Gesellschaft und im Bereich der Forschung erwerben konnte.

Der absolute Respekt, den ihm die Bevölkerung des Landes entgegenbringt, ist auf seine Allgegenwart zurückzuführen.

Entscheidend dabei ist aber weniger seine blosse Anwesenheit, die ihn auf seinen zahlreichen und ständigen Reisen im Land den Menschen näherbringt, sondern die Ergebnisse dieser Besuche.

König Bhumipol ist aktiv - und nicht nur als Repräsentant auf einem Dokument - beteiligt an zahllosen karitativen Einrichtungen und Forschungsprojekten, die er sowohl mit Finanzmitteln aus seinem Privathaushalt, als auch in einzelnen Fällen durch seine persönliche Mitwirkung fördert.

Dass man ihm offiziell den nur selten in der Geschichte Thailands erteilten Titel "der Grosse" verlieh, war eigentlich nur noch eine unnötige Formalität.

König Bhumipol hatte sich diesen Titel bei seinem Volk schon längst erworben...